Neujahrsempfang 2026
200 Gäste kamen zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Kissing
Die erfolgreichen Radballer Thomas Kieferle und Martin Egarter und ihr Trainer Alfred Keller trugen sich ins Goldene Buch der Gemeinde Kissing ein. Für Unterhaltung sorgten die Jugendgarde des FKM Lach Moro und das Duo Dieter und Irmi mit Livemusik und Gesang
Trotz des plötzlich einsetzenden Schneefalls kurz vor dem Neujahrsempfang waren um 18 Uhr alle Plätze in der Paartalhalle voll besetzt und auch an den Tischen standen noch viele Gäste. Nach einem Sektempfang und der Rede des Ersten Bürgermeisters Reinhard Gürtner sprachen die beiden Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko und Simone Strohmayr ein Grußwort. Besonders freute sich Reinhard Gürtner über den Wiederaufstieg der Kissinger Radballer in die Bundesliga. Diese Leistung war ihm einen Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Kissing wert. Die Jugendgarde des FKM Lach Moro aus Mering zeigte ihren Gardetanz „Sky Full of Dance“. Danach spendierte die Gemeinde für alle Besucher und Besucherinnen bei Livemusik noch Häppchen und Getränke.
Erster Bürgermeister Reinhard Gürtner hatte zum Neujahrsempfang der Gemeinde Kissing eingeladen. Verantwortlich für die gelungene und gut besuchte Veranstaltung waren Ulrike Karsten und Stefanie Heim. Gürtner begrüßte die Vereine, das BRK Kissing, die Feuerwehr, die Polizei, Vertreter der beiden Kissinger Schulen, des Hauses Gabriel und der Stadtwerke Augsburg, den Altbürgermeister Manfred Wolf, den Kreisbrandrat Christian Happach und weitere Amtsträger. In seiner Ansprache ging er auf den Bürokratieabbau ein, der die bayerische Wirtschaft stärken soll. „Die Demokratie steht gerade von außen und innen unter Druck, sie ist aber Voraussetzung für Freiheit“, sagte Gürtner. Er erinnerte an Konrad Adenauer, der sich 1965 kurz vor seinem Tod für die Freiheit entschieden hatte. Als wichtigstes Prinzip der Politik bezeichnete Gürtner das Vertrauen, das durch Erfahrung, einen gut funktionierenden Staat und das Erleben von Freiheit entstehen kann. „Kissing ist belastbar und solidarisch“, sagte der Bürgermeister und erinnerte an die Krisen durch Corona und das Hochwasser. Im Jahr 2025 wurden viele Projekte verwirklicht und die Gemeinde konnte Schulden tilgen und allen Kindern einen Betreuungsplatz sowie ein attraktives Ferienprogramm und vier Spieletage anbieten. Viele Straßen und Wasserleitungen wurden saniert, die Peterskirche erhielt ein neues Turmkreuz und die IT der Gemeinde wurde für eine bessere Datensicherheit ausgelagert. Im neuen Gewerbegebiet möchte die Gemeinde innovative Unternehmen zur wirtschaftlichen Stärkung ansiedeln. „A Dream has come true - Ein Traum ist wahr geworden mit dem Beginn des Radwegs nach Hörmannsberg für eine größere Sicherheit von Schulkindern“, verriet Gürtner. Die Feuerwehr wurde stark gefördert, das neue Bürgerbüro eröffnete schon im Dezember. „Der Tag der offenen Tür wird noch nachgeholt“, versprach er. Das BRK Kissing und die Feuerwehr beglückwünschte er zu einem 3. Preis in Berlin bei 400 Mitbewerbern. In diesem Jahr möchte Kissing die kommunale Wärmeplanung und den sozialen Wohnungsbau fortführen und einen Inklusionsspielplatz einrichten. Für die Grundschule muss eine gute und richtige Entscheidung getroffen werden.
Den Zusammenhalt und das gute Miteinander und die Übernahme von Verantwortung in Kissing lobte der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko. Simone Strohmayr freute sich, in ihrem Geburtsort sprechen zu dürfen. Sie sagte, dass noch nie so viele Kinder in Konfliktregionen wohnten und die Politik vor extrem großen Herausforderungen stehe. Nur eine Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg sorge für die besten Lösungen.
Erster Bürgermeister Reinhard Gürtner wünschte allen Gästen ein gesundes, glückliches und erfülltes Jahr 2026 und lud zum gemeinsamen Essen und Trinken und der Begegnung ein.








