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Gemeinde Kissing

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Hallstatt- und Latènezeit (Kelten)

Griffplattenschwert aus Bronze;
Foto: Heinz Schmidt

Autor: Heinz Schmidt

Aus dem Dunkel der Geschichte erscheinen um ca. 800 v. Chr. die Kelten und bleiben über die Hallstattzeit (800 bis 500 v. Chr.) und die Latènezeit (500 bis 15 v. Cr.) in unserem Raum. Diese Phase ist auch unter dem Begriff "Eisenzeit" bekannt.

Sowohl auf dem Lechfeld, als auch im tertiären Hügelland sind seit längerer Zeit etliche Grabhügel bekannt. Auch in Fundlisten aus keltischen Siedlungsplätzen erscheint häufig der Ort Kissing. Eine große Nekropole aus dieser Zeit befindet sich in der Nähe einer keltischen Viereckschanze im Heilachwald östlich von Kissing auf Friedberger Flur.

Bei der Anlage von Kleingärten auf dem Lechfeld wurde 1979 ein Wagengrab zerstört. Der Aufmerksamkeit von Herrn Romeyke aus Kissing war es damals zu verdanken, dass aus dem Abraum u. a. noch das wunderschöne Bruchstück eines Griffplattenschwertes aus Bronze geborgen werden konnte, das in der Archäologischen Abteilung des Wittelsbacher Schlosses gezeigt wird.

Das Bruchstück sollte als Mahnmal verstanden werden, mit den Denkmälern unserer Geschichte bewusst und bewahrend umzugehen.

Mit dem heute historisch noch nicht ganz verstandenen Abzug der Kelten aus unserem Gebiet kurz vor Christi Geburt wechseln wir aus den Nebeln der Vorgeschichte in das Licht der Frühgeschichte, aus der uns nun erstmals schriftliche Aufzeichnungen zur Verfügung stehen.

 

Verwendete und weiterführende Literatur

BLfD, Kissing, Bodendenkmäler, D-7-7631-0063


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