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Neu-Kissing als Neusiedlung im Nachkriegsdeutschland: Ein Einordnungsversuch

Autor: PD Dr. habil. Peter L. Münch – Heubner

Das Aussehen des deutschen Kleinsiedlungsbaus der Weimarer Zeit und der ersten Hälfte der 1950er Jahre zeigt: Die Kleinsiedlung ist per se ein in sich geschlossenes Ganzes, ein nach einem Einheits - Konzept durchgehend und ohne Ausnahme von A bis Z durchgeplantes Siedlungsschema. Dies gilt für die architektonische Gestaltung – das Siedlerhaus wohin man blickt – wie auch für die Art und Weise, wie sie nach innen organisiert war und wie ihre Errichtung generell erfolgte. Die Kleinsiedlung ist also eine Planstadt in mehrfachem Sinne, sie wird geplant nicht nur als geometrische Gesamtanlage auf dem Reißbrett, sondern auch hinsichtlich der Zusammensetzung der Einwohnerschaft.  Alles folgt einem übergeordneten Gesamtkonzept.

Doch schon in einer wichtigen Hinsicht entspricht die Siedlung von „Kissing-West“ nicht mehr dem uniformen Kleinsiedlungsschema. Denn: Wie schon gezeigt, finden wir in Neu-Kissing auch Mietshäuser, die in das Gesamtkonzept hinein gestreut wurden. Dies alles geschah nicht erst später – auch im Kieferngarten werden mit der Zeit Wohnblocks entstehen – sondern schon zur Gründerzeit. Der Ortserweiterungsplanung der zweiten Hälfte der 1950er Jahre lag also kein ausschließlicher Kleinsiedlungsplan für das gesamte Areal auf dem Lechfeld mehr zuFoto: Gemeinde Kissinggrunde.

Neu-Kissing steht für einen Wendepunkt in der Wohnbaugeschichte Nachkriegsdeutschlands. Es enthält noch Elemente der Kleinsiedlung, wie das klassische Siedlungshaus von 1931, weist aber schon in die Zukunft, die ab den 1960er Jahren von anderen Orts- und Stadterweiterungskonzeptionen beherrscht werden wird. Neu-Kissing liegt an einer Wegekreuzung unterschiedlicher städtebaulicher Ideenwelten in jener Zeit.

Schon die Kleinsiedlung der jungen Bundesrepublik wurde nach 1949 ausgerichtet auf die damals „dominanten städtebaulichen Leitbilder“, auf die bereits erwähnte „gegliederte und aufgelockerte Stadt“[1]. Wir finden sie in Kissing in beispielhafter Weise verwirklicht.

Die „Typisierung“ des Hausbaus, bzw. die Idee der Schaffung eines idealen Einheitsmodells, die ja eine bis an den Beginn der Neuzeit zurückreichende Geschichte hat, war in Deutschland ein wesentliches Merkmal der Kleinsiedlungsplanung in der Weimarer Republik. Das „Siedlerhaus“ wurde hier zur Norm erklärt, andere Entwürfe wurden „nicht zugelassen“, Zielvorgabe war „die gewünschte Einheitlichkeit der Siedlung“.[2]

Die Nachkriegszeit brachte die ersten Veränderungen im Grundkonzept mit sich. Zwar dominierten immer noch bei der Planung die 1931 vorgegebenen „Bauweisen und Haustypen“. Doch im Einzelfall konnte nun auch eine „Ketten- und Reihenhaussiedlung“ entstehen. Auch sollte bei der Bauplanung darauf geachtet werden, dass nun bei den Siedlerhäusern „ein späterer Ausbau möglich“ ist.[3] Die Zukunftsperspektiven hatten sich im Gegensatz zur Weimarer Republik nun am Beginn der 1950er Jahre ganz entscheidend geändert. All diese Veränderungen finden auch im Ortsbild der Siedlung auf dem Lechfeld ihren Niederschlag.

Foto: Dr. Münch-HeubnerDoch eingefordert wurde immer noch, dass die „Siedlungsgebäude … ´einfach, dauerhaft und möglichst billig errichtet´“ werden sollten.[4]

Dies sollte noch für einige Zeit so bleiben und so finden wir auch in Kissing das typische Siedlerhaus aus den von Reinhard Elbl genannten Gründen zunächst wieder so vor.

Gelockert wurde in all den Jahren aber sehr deutlich die in Weimar noch sehr straffe Siedlerorganisation bzw. -struktur.

In der Phase vor der Übergabe der Siedlerstelle/Parzelle in das Eigentum des betreffenden Anwärters sollte die Siedlerschaft der Weimarer Zeit „in der Form des Vereins oder der Genossenschaft“ organisiert sein. Es bestand vielerorts auch eine „Mitgliedschaftspflicht“. Was den Eigenbeitrag der Mitglieder zur Errichtung der Heimstätte betraf, so setzte man hier nicht nur auf individuelle Selbsthilfe, sondern auch auf Nachbarschaftshilfe. Diese aber wurde streng reglementiert - und war mitunter auch nicht ganz freiwillig. Für die Kleinsiedlungen galten „Arbeitsordnungen“, in denen die Arbeitseinsätze der „Gruppen“, der „Maurerkolonnen, Putzerkolonnen etc.“ festgelegt wurden. Ein Verstoß gegen die „Arbeitsordnung“ konnten den „Entzug“ der Siedlerstelle bedeuten.[5]

Auch in der Nachkriegszeit galten diese strengen Reglements zuerst zum großen Teil noch immer. Es gab auch hier „Siedlerordnungen“ und denjenigen, „die die gesetzten Selbsthilfenormen nicht erfüllen konnten, drohte der Ausschluß“. Andererseits aber war die Mitgliedschaft in einem Siedlerverband nun nicht mehr obligatorisch, sie wurde aber ´empfohlen´. Dies, weil die Verbände nun „Betreuung, Schulung und Beratung der Siedler“ anboten, was vor allen Dingen für die zu erbringende Eigenleistung beim Hausbau mehr als nur notwendig erschien. Die „Bereitschaft … zu baulicher Selbsthilfe“ wurde auch jetzt noch eingefordert.[6]

Der eigene Hausbau ohne selbst Architekt, Ingenieur zu sein oder aus dem Bauwesen zu kommen, das hört sich heute mehr als nur abenteuerlich an. In der Weimarer Republik wurden beim Kleinsiedlungsbau Vorschriften gelockert, um den Bauvorgang zu beschleunigen. Das alles kann man sich heute kaum mehr vorstellen. Doch eine ´Wildwest – Erschließung´ von Siedlungsraum war das damals alles nicht.

Das von Katrin Hater dargestellte „Siedlungsprojekt“ im Bistum Aachen zeigt: In den Selbsthilfegruppen fanden sich viele handwerkliche Berufe, Maurer , Schreiner z.B., die die anderen Siedler bei deren Arbeiten anleiten konnten. Der „Haustyp“ war ja vorgegebenen und vom zuständigen Architekten als Modell vor Ort vorgestellt worden. Wie überall oblag die Beschaffung von Baumaterial den Anstrengungen der Siedler. Was aber „Installationen“ wie z.B. „elektrische Leitungen“ und deren Verlegung betraf, so mussten „vorschriftsgemäß“ diesbezüglich „Unternehmen“ der Elektro – Branche hiermit beauftragt werden.[7]

In der Zeit der Weimarer Republik war indes schon die gesamte Siedlerauswahl „auf entsprechende Berufsgruppenzugehörigkeit“ wie z.B. auf Arbeiter aus dem „Baugewerbe“ angelegt worden, so dass diese in Berufsgruppen organisiert werden konnten und z.B. in einer „Siedler – Schreinergruppe“ ihre „Spezialarbeiten“ durchführen konnten.[8] Gegen diese Praxis erhob sich allerdings starker Widerspruch aus dem Kreis der Bauunternehmer, die diese Arbeitsorganisation in den Kleinsiedlungen als „staatlich organisierte Schwarzarbeit“ anprangerten.[9]

In einigen Kleinsiedlungen wurden dann, wie bei Heidelberg, „die Herstellung von Fenstern, Türen und Treppen an das Bauhandwerk“ vergeben[10].  SolcheTeilkompromisse prägten auch die Nachkriegszeit. Und sie zeigen die Entwicklungsstränge in der Wohnbau- und Stadterweiterungsgeschichte in der Nachkriegszeit in Deutschland auf.

In Neu-Kissing finden wir die Spuren dieser Entwicklungsphase, sie führen von der Vergangenheit in die Zukunft – von den 1950er Jahren aus gesehen.

Eine straffe Siedlerstruktur mit Berufs -“kolonnen“ gibt es in Kissing schon lange nicht mehr. Sie beginnen sich schon am Beginn der 1950er Jahre langsam aufzulösen und passen mit ihren kollektivistischen Zwangsstrukturen nicht mehr in das individualistischer werdende gesellschaftliche Umfeld der Bundesrepublik der Wirtschaftswunderjahre der Adenauer-Ära. Das alte Modell erinnerte jetzt nur mehr an die vielen Arbeitseinsatz - Brigaden in der DDR. Wohl aber spielen Nachbarschaftshilfe – freiwillig und ohne behördlichen Zwang – auch beim Aufbau von Neu-Kissing eine entscheidende Rolle. Vor allen Dingen die Vertriebenen in den Baracken hatten Solidarität gelernt.

Es gab von 1959 bis 1967 zwar einen Bund der Siedler in Kissing e.V. [11] Doch es existierte hier keine Zwangsmitgliedschaft mehr. Hier wurden keine Arbeitsordnungen mehr festgesetzt. Der Siedlerbund brachte Anträge im Gemeinderat ein, etwa im Juli 1960, als es um den „Ausbau der Straßenbeleuchtung in Neu-Kissing“ ging.[12]

Darüber hinaus kam dem Verein weder bei der Auswahl der Siedler noch bei der Übereignung einer Siedlerstelle in das Privateigentum eines Anwärters eine Rolle zu.[13]

In der Weimarer Republik waren – wie gesehen – Erwerbslose die Zielgruppe der Kleinsiedlungs – Programme, nach 1949 hauptsächlich Kriegsgeschädigte und Vertriebene. In Kissing war die Zielgruppe des Siedlungsbaus auf natürliche Weise und ohne Auswahlkriterien vorgegeben: Es ging um die Menschen in den Flüchtlingsbaracken auf dem Lechfeld, die ein Dach über dem Kopf erhalten sollten, alle Anwärter waren hier als gleichberechtigt anzusehen.

Dies lässt die Frage als berechtigt erscheinen, inwieweit das Siedlungsprojekt Kissing als Bestandteil des Kleinsiedlungsprogramms der Bundesregierung anzusehen war. Die Antwort lautet klar und deutlich: Jein.

Im Gemeindearchiv von Kissing ist unter der Signatur A 672 der Bereich „Kleinsiedlung, Heimstätten“ zu finden. Gemeint sind damit hier „Baracken“ und eine „Behelfssiedlung“. Das verwirrt am Anfang, denn der Bundesgesetzgeber verstand im Zweiten Wohnbaugesetz von 1956 eine Kleinsiedlung bzw. Heimstätte als „eine Siedlerstelle, die aus einem Wohngebäude mit angemessener Landzulage besteht und die nach Größe, Bodenbeschaffenheit und Einrichtung dazu bestimmt und geeignet ist, dem Kleinsiedler durch Selbstversorgung aus vorwiegend gartenbaumäßiger Nutzung des Landes eine fühlbare Ergänzung seines sonstigen Einkommen zu bieten.“ [14]

Der Gesetzgeber umriss hier also ganz genau das, was auf dem Lechfeld beginnend mit dem Jahr 1959 geschaffen werden wird. Die Entwicklungen gehen hier ineinander über. Aus Kissinger Sicht macht das alles durchaus seinen Sinn. In der Literatur ist die Rede davon, dass mit der Gesetzgebung von 1956 das Ende der Kleinsiedlung eingeläutet wurde. Um es aber genauer darzustellen: Mit dem Jahr 1956 wurde der Kleinsiedlungsbau nicht abgeschafft, es hatte aber zwischen den „drei Säulen des sozialen Wohnungsbaus“ - so wie sie damals verstanden wurden als Kleinsiedlungsbau, sozialer Mietwohnungsbau und staatlich geförderter Bau von Eigenheimen – eine Umgewichtung zu Lasten der Kleinsiedlung  stattgefunden, deren Bedeutung nach 1956 kontinuierlich abnahm.[15]

Kissing bzw. die Errichtung der Siedlung auf dem Lechfeld fällt in eine Umbruchphase hinein. Ein starkes Element des Kleinsiedlungsbaus stellt die Finanzierung der Umwandlung der Flüchtlingsbaracken in Wohnhäuser dar.

Wenn Richard Bauch schreibt, dass die Vertriebenen in Kissing „auf privater Basis ihre Grundstücke“ damals erwarben, so kann dies für einige Fälle und für spätere Zeiten gelten.  [16] Was die 1959 großflächig erfolgte „Umwandlung“ der Flüchtlingsbaracken selbst betrifft, so folgte diese dem bekannten Schema der Finanzierung der Kleinsiedlung.

Die „Flüchtlinge, Vertriebenen, Ausgebombten und Evakuierten“ zählten zu den „Zielgruppen“ der Kleinsiedlungsprogramme der Adenauer – Jahre. Und die betroffenen Menschen „verfügten kaum über ausreichende Mittel, so daß der Einsatz“ von öffentlichen Mitteln „unverzichtbar wurde“. Die Politik war sich in jener Zeit der Tatsache bewusst, „daß die unhaltbare Lage, in der sich diese Flüchtlingsmassen befinden, dringend der Abhilfe bedarf.“[17]

Es ging letztlich auch um die Stabilisierung der innergesellschaftlichen Verhältnisse in der jungen Bundesrepublik.

„Die öffentlichen Mittel wurden in der Regel als Kapitalsubventionen, d.h. als zinslose bzw. zinsverbilligte Darlehen und Zuschüsse gewährt.“[18]

Schon in der Weimarer Republik waren „Reichsdarlehen“ die Grundlage des Kleinsiedlungsbaus. [19] Eine Eigenbeteiligung bzw. die Bereitschaft zur Selbsthilfe musst gegeben sein. In der Regel und aufgrund der sozialen Bedürftigkeit der Bauwerber bestand die Eigenbeteiligung aus eigenen Arbeiten beim Hausbau und aus der Beschaffung von Baumaterialien.

Am Beginn der 1950er Jahre wurde die Zahl der Stunden, die der Siedler für seinen eigenen Beitrag zum Hausbau aufbringen musste, zunächst haargenau festgelegt – und er wurde diesbezüglich auch kontrolliert. Es gab ja die Siedlerorganisation. Jedes ihrer Mitglieder „mußte sich“ zudem „ im Herbst eines jeden Jahres … einer Prüfung unterziehen.“ Die Prüfung sollte ermitteln, ob der Einzelne seinen Verpflichtungen nachgekommen war. Prüfer war der „Siedlungsträger“, in der Regel damals die Kommune. Erfolgte diese Pflichterfüllung nicht, wurde ihm die „Siedlungseignung … entzogen.“[20] Überstand er alle Untersuchungen, konnte die Siedlerstelle in sein Eigentum übertragen werden.

In Kissing werden in der Sitzung des Gemeinderats vom 28. Februar 1958 unter dem Punkt „Beseitigung der Wohnbaracken“ f. die Dinge einen anderen Namen bekommen, im Großen und Ganzen zunächst aber die gleichen bleiben. An die Stelle der vormaligen Siedlerstelle war nun der „Bauwerber“ getreten. Finanziert wurde das Siedlungsvorhaben ´Kissing – West´ an der Bahnhofstraße mit öffentlichen Geldern, mit Staatsdarlehen. Die Gemeinde spielte bei diesem Projekt die zentrale Rolle, denn auf ihrem Boden standen ja die Baracken, aus denen Wohnhäuser werden sollte. Die Bauträgerschaft wurde dem Architekten Josef Elbl übertragen. Der „Bauwerber“ baute nun eifrig mit an seinem Haus, Eigentümer aber konnte er erst werden, wenn alle Kriterien erfüllt waren.  So erfolgte die Auszahlung der Darlehen in Raten und diese waren „entsprechend dem Baufortschritt“ festzulegen. Nach „Eingang der staatlichen Mittel“ konnte der „Bauwerber“ auch schrittweise die von der Gemeinde festgelegte „Grundstückskaufsumme“ entrichten. Nach „ihrer Vollendung“ konnten die Häuser dann „an die Bauwerber (Barackenbewohner) übereignet werden.“[21] In sozialen Notfällen, in denen die Darlehen für die Entrichtung der Kaufsumme nicht ausreichten, griff die Gemeinde – wie schon aufgezeigt - ein und fungierte selbst als „Bauwerber“.

Das alles basierte am Anfang auf einer weiter entwickelten Form des Kleinsiedlungskonzeptes, das mit der Zeit aber überall in der Bundesrepublik an Bedeutung verlor. Es war eben ein Start – Konzept für den Neuanfang in der neuen Heimat.

So waren es die Hilfe und die aktive Unterstützung der Gemeinde Kissing und die fleißige Selbsthilfe der Neukissinger, die aus Barackenbewohnern Hausbewohner werden und aus Vertriebenen wirkliche Kissinger werden ließ. Das Kissinger Siedlungsmodell stand für den Übergang von der Kleinsiedlung zum Eigenheimbau und muss dort in der Wohnbaugeschichte Deutschlands als Modell in der Übergangsphase verortet werden.

Im Jahre 1950 erklärte der damalige Bundesminister für Angelegenheiten der Vertriebenen: „“Ein neues Heimatgefühl gewinnen werden viele Vertriebene erst dann, wenn sie wieder eigenen Boden unter den Füßen spüren und ein angemessenes Heim ihr eigen nennen dürfen.“[22]

Dies war aber nur ein Weg zum Ziel.

Der „Neu-Kissinger Gruß“, von dem Wilfried Gilch, der heutige Obmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL) Kissing erzählt, gehörte in den 1970er Jahren schon der Vergangenheit an. In den ersten Jahren zuvor, hatten sich die Sudetendeutschen hier noch mit den Worten „Wann genne ma wieder hamm“ begrüßt, wenn sie einander begegneten. „Wann gehen wir wieder nachhause“, das fragten sich die Sudetendeutschen angesichts der sozialen Ausgrenzung in der Zeit der „Zwangseinweisungen“ in ganz Bayern, in ganz Deutschland. Nach den Siedlungsprogrammen aber war Kissing ein Zuhause geworden. In Neu-Kissing heißt es so heute eben einfach nur ´Grüß Gott´.

 

Verwendete und weiterführende Literatur


[1]Harlander, Kleinsiedlung und Selbsthilfe im Wiederaufbau, S.28.

[2]Harlander/Hater/Meiers, S. 94 u. S. 98.

[3]Gödde, Hermann: Kleinsiedlungsförderung in Nordrhein – Westfalen 1946 – 1956, in: Gödde/Harlander/Hater, S. 92 u. S. 94.

[4]Gödde. Kleinsiedlungsförderung, S. 92.

[5]Harlander/Hater/Meiers, S. 132.

[6]Gödde, Kleinsiedlungsförderung, S. 113ff.

[7]Hater, Katrin: 5. Organisierte Gruppenselbsthilfe 1945 – 1956, in: Gödde/Harlander/Hater, S. 188ff.

[8]Harlander/Hater/Meiers, S. 81.

[9]Harlander/Hater/Meiers, S. 62.

[10]Harlander/Hater/Meiers, S. 81.

[11]Siehe hierzu: Amtsgericht Friedberg, Vereinsregister VR 31, Friedberg, den 27.2.1967, An die Gemeindeverwaltung Kissing. Betr.: Bund der Siedler Kissing e.V., Gemeindearchiv Kissing, A 134, Vereine.

[12]Gemeinderat Kissing, Sitzung vom 29.7.1960, Tagesordnungspunkt 6: Anträge des Siedlerbundes e.V. Kissing und der CSU-Fraktion, hier: Straßenbeleuchtung in Kissing-West, in: Sitzungsbuch der Gemeinde Kissing, Mai 1960 – Januar 1964, S. 32. Gemeindearchiv Kissing, B 024, Sitzungsbücher des Gemeinderats.

[13]Weitere Recherchen zu diesem Punkt führten zu keinen konkreten neuen Ergebnissen. Die  von Richard Bauch aufgestellte Behauptung, ( hier in seinem Buch S. 215) dass der Bund der Siedler von Ernst Riedel, dem langjährigen SL-Obmann im Ort, gegründet und geführt worden wäre, ließen sich nicht bestätigen. Frau Güttner, die Tochter von Ernst Riedel, hat in einem Telefongespräch am 23.2.2018 erklärt, das ihr Vater niemals eine solche Position in diesem Bund bekleidet hat.

[14]Zitiert bei Harlander, Kleinsiedlung und Selbsthilfe im Wiederaufbau, S. 19, FN 1.,

[15]Gödde, Kleinsiedlungsförderung, S. 66.

[16]Bauch, Richard, Flüchtlinge und Heimatvertriebene im Landkreis Aichach-Friedberg   S. 214.

[17]Gödde, Kleinsiedlungsförderung, S. 64 u. S. 108.

[18]Gödde, Kleinsiedlungsförderung, S. 118.

[19]Harlander/Hater/Meiers, S.  120.

[20]Gödde, Kleinsiedlungsförderung, S. 107.

[21]Gemeinderat Kissing: Sitzungstag 28. Februar 1958, Punkt 10 c;  Sitzungsbuch der Gemeinde Kissing, 23.12.1955 – 30.4.1960, S. 111. Gemeindearchiv Kissing, B 024, Sitzungsbücher des Gemeinderats.

[22]Zitiert bei Harlander, Kleinsiedlung und Selbsthilfe, S. 20.

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