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Die „Siedlung“ der Nachkriegszeit und ihre historischen Wurzeln

Autor: PD Dr. habil. Peter L. Münch – Heubner

Luftbild Altkissing 2004Auf Luftbildern, erweckt das Nebeneinander der beiden Kissings den Eindruck eines Aufeinanderprallens von Gegensätzen schon in den Ortsstrukturen. Der Altort bietet das Bild einer mit der Zeit organisch und natürlich gewachsenen Ansiedlung mit ihren verwinkelten Straßenzügen. Neu-Kissing hingegen liegt wie planmäßig auf einem Schachbrett angelegt, geometrisch, mit Lineal und Zeichenstift auf dem Reißbrett vorgezeichnet, mit einem rechtwinkligen Anordnungssystem der Straßen- und  Häuserreihen.

Luftbild Neukissing 2004Neu-Kissing erscheint wie ein Paradeprodukt eines städteplanerischen Funktionalismus. Dieser Funktionalismus war nach dem Ende des Krieges und weit bis in die 1960er Jahre hinein eine der bedeutenden Denkrichtungen bei den Konzeptionen von Städteplanern und Architekten. Dies betraf vor allen Dingen die Schaffung  von neuem Siedlungsraum für Ausgebombte und Flüchtlinge/Vertriebene.  Aus heutiger Sicht wirkt das Konzept der „Funktionstrennung“ - und der „offenen Stadtlandschaft“  - [1] wie ein Kontrapunkt zur Betongigantomanie des Trabantenkonzepts.

In der Zeit des Wiederaufbaus Deutschlands war das Konzept  der „gegliederten und aufgelockerten Stadt“ mit Grünzone, mit „aufgelockerter Siedlungsdichte“, zu einem der Leitbilder geworden, die zur  „Entballung“ der Siedlungsräume führen sollten. [2]

Das Konzept der „Entballung“ der Siedlungsräume war schon bei Albert Speer  anzutreffen gewesen. Nach der ´Stunde Null´ knüpfte man in den Planungsbüros „nahtlos an“ diese Vorstellungen an. [3]

Doch erfüllten sie jetzt eine andere Funktion. Und Speer hat das Entballungskonzept ja auch gar nicht erfunden, sondern von anderen Stadtplanern gestohlen, um es in das Kriegsplanungskonzept der NS-Führung einzubauen. Die Wurzeln dieser „Städtebaulichen Leitbilder“, die die „Auflösung der ´alten´ Großstadtstruktur“ zum Ziel hatten, reichen weit bis in die Zeit vor 1933 zurück. Und Auslöser dieser weiträumigen Planvorstellungen war die soziale Frage, waren die Armut und die mangelnde Hygiene in den Städten der Industriereviere.[4]

Speer ging es bei seinen Ideen von der „Entballung“ der städtischen Agglomerationen noch darum, nach den ersten Luftangriffen der Alliierten auf deutsche Städte den englischen und amerikanischen Piloten zentrale und zusammen-“geballte“ Angriffsziele für ihre Bombardements zu nehmen. Die städtischen Zentren sollten aufgelöst werden und Deutschland sollte von Streusiedlungen überzogen werden. Was so mancher Landwirt langfristig dazu gesagt hätte und was die Natur an Lebensräumen verloren hätte, mag dahingestellt bleiben. Aber der gesamten Menschheit blieb ein Sieg des Führers gottlob erspart.

Das war während des Zweiten Weltkriegs. Einige Jahre später hätten mit dem sich erweiternden Zerstörungsradius der Fliegerbomben Speers Streu-Konzeptionen eine angreifende Luftwaffe vor keine unlösbaren Probleme mehr gestellt. Und im atomaren Zeitalter hätte das alles ohnehin keinen Sinn mehr gemacht.

Nicht vor dem Hintergrund von Abwehrplänen gegen Luftangriffe indes wurde die „offene Stadtlandschaft“ an ihrem Anfang von Architekten und Stadtplanern entworfen, sondern vor dem der Versuche der Verbesserung der Lage der Arbeiter in den Industriegebieten Deutschlands und Englands. Und es ging dabei zum ersten Male darum, Städtebau und Natur miteinander in Einklang zu bringen.

Es können an dieser Stelle nicht alle gedanklichen Ansätze dieser Revolution in der Stadtplanungsgeschichte aufgezeigt werden. Deswegen soll sich diese Darstellung auf jene Konzeptionen beschränken, deren Spuren wir heute im Ortsbild von Neu-Kissing tatsächlich erkennen können.

Erwähnenswert, weil richtungsweisend erscheinen historische Vorkapitel wie der Werkswohnungsbau im Deutschland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aber dennoch. Dessen Urheber war zunächst einmal nicht der Staat, waren keine gemeinnützigen Wohnbauträger, sondern einige Industrieunternehmen selber. Den Grund hierfür benennt Hildegard Schröteler-von Brandt: „Die Unternehmer sahen durch die schlechten Wohnungen die Leistungsfähigkeit der Arbeiterschaft gefährdet und befürchteten deren Radikalisierung“. Und dazu kam bei den Industriellen auch noch ein paternalistischer Denkansatz, sie sahen sich oft als die Patrone ihrer Arbeiter – und wollten so deren Loyalität dem Unternehmen gegenüber gewinnen und sicherstellen.

Zudem brachte die rasche Industrialisierung z.B. in den rheinischen Gebieten einen Massenzustrom von Menschen vom Land in die Städte mit sich, ein Zustrom, den die Industrie brauchte, der vom Wohnungsmarkt in den Anfängen aber nicht absorbiert werden konnte. Allein im Zuge des Wohnbauprogramms von Alfred Krupp wurden zwischen 1861 und 1871 6772 Wohnungen fertiggestellt, eine für damals gigantische Leistung. Der kommunale und genossenschaftliche Wohnungsbau entwickelte sich erst. Damals gab es noch den Arbeitsplatz für das ganze Leben und die alten Arbeitgeber an Rhein und Ruhr, wie die Gründerfamilie der Krupp, wollten das auch so.[5]

Als es darum ging, erschwinglichen Wohnraum für sozial benachteiligte Arbeiter zu schaffen, folgte in dieser Zeit der genossenschaftliche Wohnungsbau, sowohl der gewerkschafts- wie der kirchennahe,  dem Werkwohnungsbau auf diesem Wege.[6]

Das Elend dieser Tage war die Tristesse der engen Massenquartiere in den Städten, die fehlenden sanitären Einrichtungen, die mangelnde Hygiene, die soziale Verelendung in Kleinstunterkünften, in denen eine Großfamilie oft in einem einzigen Raum leben musste. Dies alles begründete das Idealziel der „Entballung“ in den neuen Stadtplanungskonzeptionen. Die Idee des Werkswohnungsbaus und der Genossenschaften basierte schon auf der Vision der „Auflockerung der dichten Bauweisen und der Auflösung der Hinterhofbebauung.“ Freilich bezog sich das alles erst einmal auf Mietwohnungen in Mietshäusern. Doch das z.B. von Alfred Krupp durchgeführte „umfassende Wohnungsbauprogramm“ setzte neue Maßstäbe für das soziale Wohnen und erlangte Modellcharakter weit über das Ruhrgebiet und über den Werkswohnungsbau hinaus. Und es „entstanden qualitativ hochwertige städtebauliche Lösungen mit einheitlich gestalteten Siedlungen sowie Platz- und Grünanlagen.“ Auch war hier bereits eine „Separierung der Wohngebiete“ von den Fabrikanlagen vorgesehen, eine Vorstellung, die dann in der städtebaulichen Funktionstrennung ihren Niederschlag fand. [7]

Auch hier folgte die Genossenschaftsbewegung auf dem Fuße – und ging in einem Falle sogar noch weiter. In Nürnberg gründete sich eine genossenschaftliche „Gartenstadt-Gesellschaft“.[8]

Wenn die soziale Frage in Mietwohnungen, in Blockhäusern zu günstigen Mieten gelöst werden kann, warum könne dies nicht auch in Eigenheimen und Einfamilienhäusern geschehen? Das war hier der Gedankenansatz.

Urheber der Idee der „Garden City“ war der Engländer Ebenezer Howard. In seinen Gedanken vermischten sich soziale wie – so würde man heute sagen – ökologische Ansätze. Zu Papier gebracht hat er seine Ideen in seinem 1902 in London erschienenen Buch „Garden Cities of Tomorrow.“ Die Arbeiter sollten in seinen „Garden Cities“ in eigenen Häusern wohnen können, mit großen Gärten darum herum, die die Fähigkeit einer Gartenstadt, sich selbst mit Nahrungsmitteln versorgen zu können, gewährleisten sollten. Howards ideale Gartenstadt war noch kreisrund und in funktionale kreisförmige Sektionen aufgeteilt. In der äußersten Radialsektion war das Gewerbegebiet mit Kleinfabriken, Handwerksbetrieben und unterschiedlichsten Gewerbeeinrichtungen vorgesehen. Der ganze Plan wirkte utopisch und wurde in dieser geographischen [9] Form auch nie verwirklicht.

Über allem stand hier noch der Gedanke, dass alle Einwohner in einer Genossenschaft, in einer Art von Kooperativen, miteinander verbunden sein sollten. Doch der genossenschaftliche Gedanke sollte sich im Modell der Gartenstadt nur schwer und selten in Gänze verwirklichen lassen. In Deutschland entstand nur in Nürnberg eine solche reine Genossenschaft. Trotzdem beeinflusste Howard´s Idee die deutsche Stadterweiterungspolitik in nicht unerheblichem Maße. Es entstand eine „deutsche Gartenstadtbewegung“, in deren geistigem Mittelpunkt das „sich in Privatbesitz befindende Kleinhaus mit Garten in durchgrünten Gartenvorstädten am Stadtrand“ stand. Die Grundzüge einer „sozial orientierten“ Wohnbaupolitik blieben in der Gründungsphase bei den heute schon klassischen „Gartenstädten“ wie in Hellerau bei Dresden, einer „teilweise genossenschaftlich organisierten Gartenstadt“[10] - oder auch im Thelottviertel in Augsburg zunächst erhalten, auch wenn die Siedlungshäuser hier in Schwaben dann schon Privathäuser wurden.

Doch auch Howard´s Ideen entwickelten sich weiter und beeinflussten spätere Planungen. Diese Entwicklungsstränge führten in der Folge hin auch zum Siedlungs- bzw. Kleinsiedlungs- und Heimstättenbau, so wie er sich in der Zeit der Weimarer Republik entwickelte.

Die Weimarer Republik war eine erste Hochzeit des sozialen Wohnungsbaus in Deutschland. Dies passte sich ein in eine Politik der Ausweitung sozialer Leistungen für die Bürger und der Vergrößerung des deutschen Sozialstaats. Die Weimarer Republik wird heute in den Köpfen der Menschen zuerst dunkel und düster in Verbindung gebracht mit ihrem Ende und Niedergang, mit ihrem politischen Scheitern und dem Aufstieg der Nationalsozialisten. Wer an den Weimarer Staat denkt, hat schnell den abgebrannten Reichstag als negatives Symbol für den ersten gescheiterten deutschen Demokratie – Versuch vor Augen. Doch für die deutsche Sozialstaatsgeschichte ist dieses Kapitel ganz im Gegenteil von großer Bedeutung.

Denn in dieser ersten deutschen Republik und Demokratie wurde ein erster ernster „Anlauf zur wohlfahrtsstaatlichen Expansion“ unternommen, nachdem Bismarck bereits sein Renten- und Krankenversicherungssystem geschaffen, aber nie erweitert hatte. In Weimar wurde mit der bis dahin im Kaiserreich geltenden Meinung, dass „Armut“ immer „selbstverschuldet“ sei, gebrochen[11]. Die deutschen sozialen Sicherungssysteme waren in dieser Zeit „im internationalen Vergleich weit überdurchschnittlich“ ausgeformt.[12] 1927 wurde als wesentliche sozialstaatliche Neuerung eine Arbeitslosenversicherung gegründet. Nach dem „Schwarzen Freitag“ und im Verlauf der Weltwirtschaftskrise wird sie, funktions- und zahlungsunfähig geworden, „bei millionenfacher Arbeitslosigkeit“ in sich zusammenbrechen[13] – mit verheerenden Folgen für das Heer der Arbeitslosen. Die Folgen, die Massenarmut und der Aufstieg des politischen Radikalismus, sind weitgehend bekannt.

Die Arbeitslosenversicherung, 1927 gegründet, hatte in der kurzen Zeit bis zum Schwarzen Freitag keinerlei Chance, genügend Rücklagen zu bilden, um das Heer von sechs Millionen Arbeitslosen unterstützen zu können. Wollte sich die junge Republik über effektive Sozialpolitik legitimieren, so setzte sie gerade mit diesem gefährlichen Postulat nach 1929 jene „Abwärtsspirale“ in Gang, die zur Delegitimierung der gesamten politischen Ordnung führte[14]. Die Nationalsozialisten wussten genau dies, für sich auszunutzen.

In der Bundesrepublik Deutschland werden die Verfassungsväter genau diesen Fehler vermeiden. Deutschland wird dann ein gut funktionierender Sozialstaat werden, doch Sozialpolitik wird nicht mehr ein Faktor sein, der politische Legitimation einbringen soll. Man lernt aus Weimar, doch der Weimarer Sozialstaat selbst hat sich in den Augen der Nachkriegssozialpolitik der Adenauer-Zeit keineswegs in allen Punkten delegitimiert.

In vielen Bereichen wird man genau da ansetzen, wo der Sozialstaat zwischen 1918 und 1933 begonnen hatte, es wird so z.B. auch in der jungen Bundesrepublik wieder eine Arbeitslosenversicherung geben. Man ist sich der Umstände der Weltwirtschaftskrise bewusst, die die Republik vor 1933 zum Scheitern gebracht hatten. Diese Umstände sind nun nach 1945 volkswirtschaftlich ganz andere. Dies entschuldigt die Wahlen, die Hitler zum Reichskanzler gemacht haben nicht, wohl entlastet es die erste deutsche Republik aber ein wenig.

Und so ist es denn auch gerade der Bereich der Wohnbaupolitik, in dem in den Zwischenkriegsjahren die Weichen für jene Wohnbauprogramme der 1950er und 1960er Jahre gestellt wurden, auf denen die Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg beseitigt werden konnte.

Auch die Entstehung der Siedlung auf dem Lechfeld findet ihre Wurzeln in den Siedlungsprogrammen der Weimarer Zeit. Gerade nach dem Ersten Weltkrieg wurde Wohnbaupolitik als Teil staatlicher Sozialpolitik verstanden. Kommunale Wohnbauprogramme wurden jetzt großflächig in Angriff genommen, Genossenschaften wurden unterstützt.

Die Wohnungsnot ist auch nach dem Ersten Weltkrieg in den Städten groß  gewesen. Zwar gab es noch keine Wohnraumverluste infolge von Luftangriffen wie nach dem Zweiten Weltkrieg zu beklagen, doch die sozialen Notlagen infolge des Kriegs waren unübersehbar. Wohnungsnot hatte es auch schon vor 1914 gegeben. Aber die kriegswirtschaftlichen Eingriffe hatten eine zusätzlich schwere Bürde hinterlassen. Von den Schlachtfeldern kehrten Soldaten zurück, die ohne Bleibe waren und viele Kriegswitwen hatten mit ihren Männern auch ihre Wohnungen verloren. In dieser Zeit griff der Staat in Deutschland mit der Verordnung vom 29.4.1919 zum ersten Male auf das Instrument der „Zwangsbewirtschaftung“ von Wohnraum zurück. In sozialer Not befindliche Wohnungslose konnten jetzt auf staatliche Anweisung hin in die Wohnungen anderer Bürger eingewiesen werden.[15]

Doch dies blieb nicht die einzige Schiene, auf der Wohnraumbeschaffung nach 1918/19 stattfand. Nicht die Zwangseinweisung, sondern die Schaffung neuen Wohnraums stand bald auf der Tagesordnung.

Schon vor 1914 hatte aufgrund der Situation in den Städten die Zahl der Gründung von Wohnbaugesellschaften und -genossenschaften etwa in Bayern von 28 im Jahr 1888 auf 192 zehn Jahre später und 848 dann 1908 zugenommen. 1909 wird der „Verband bayerischer Baugenossenschaften, - Gesellschaften und – Vereine“ gegründet.[16]

1918 wird in München die GWG als Gemeinnützige Wohnstättengesellschaft ins Leben gerufen. Verschiedene Gesetze zur Gemeinnützigkeit verbessern nach 1918 und bis 1930 die Position der Genossenschaften, finanzielle Beihilfen erhöhen deren Kapitalkraft zur Verwirklichung größerer Bauvorhaben, auch das „Engagement der Kommunen“ auf diesem Felde wird jetzt gefördert bzw. vorangetrieben.[17]

Doch die Politik zielt jetzt nicht nur auf den Bau von Mietwohnungshäusern zur Lösung der sozialen Frage ab.

Hatten die Anhänger der Gartenstadtbewegung schon die Frage aufgeworfen, inwieweit nicht auch die Schaffung von Wohneigentum bzw. Einfamilienhäusern den Industriearbeitern bei der Behebung ihrer Probleme helfen könnte, so wurde genau dieser Problemkreis nun wieder thematisiert.

Kritiker der Entwicklungen im sozialen/kommunalen Wohnungsbau in jenen Tagen fürchteten schon früh, dass der zentrierte Bau von Sozialwohnungen zur Schaffung sozialer Problemzonen führen könnte – zu einer Ghettoisierung, wie man es heute formulieren würde – und damit auch zur Bildung geistiger Zentren radikaler Ideologien wie des Kommunismus. Auch diese Kritiker wollten „Wohnungen für die Arbeiterschaft“ bauen, diese aber damit fest in die Gesellschaft integrieren und mit ihren Modellen ein „´Bollwerk gegen sozialistische Ideen“ schaffen. Wohneigentum wurde als sozialer Integrationsfaktor angesehen, der letztlich das gesamte politische und gesellschaftliche System stabilisieren sollte.  Die bürgerlichen Sozialreformer bevorzugten das Modell der „Not- und Kleingartensiedlungen“ bzw. der „Heimstätten.“ Bevorzugt wurden „gartenstadtähnliche Siedlungen“ als Vorbild dieser Denkrichtung. Soziale Fragen sollten hier gelöst werden, wie auch eine „neue ´Verbindung des Menschen zur Natur´“ hergestellt werden. [18] An dieser Stelle ließ Ebenezer Howard wieder grüßen.

Geplant waren besonders in der Weltwirtschaftskrise Siedlungen für Erwerbslose. Doch wie konnte man Arbeitslose und soziale Notfälle zu Hausbesitzern machen? Die Antwort auf diese Frage kam zu großen Teilen aus den USA. Die Kleinsiedlungsprojekte wurden in den Kontext der Ideen des „Fordismus“ gestellt.

Der Name des US-amerikanischen Unternehmers Henry Ford wird im Allgemeinen in Verbindung gebracht mit der Herstellung von Automobilen. Doch das Gedankengebäude des „Fordismus“ umfasste viele Bereiche, es ging hier nicht nur um fahrbare Untersätze, sondern um ein Gesamtmodell der „wohlorganisierten Gesellschaft“. Ausgangspunkt dieses Modells war aber trotzdem die Herstellung von Autos, und dies in großer Anzahl. Ein Markt, zu dem bis dahin nur wenige Menschen Zugang hatten - Menschen die sich ein Auto eben leisten konnten - sollte für alle geöffnet werden. Auch die „Unterschichten“ sollten am Wohlstand teilhaben – und deren Menschen sollten potentielle Käufer werden. Ford entwickelte eine Form von „Wohlstandsbeteiligungsplan“, er befürwortete eine „betriebliche Sozialpolitik“.

Das hört sich an, wie soziales Denken. Das war es auch, aber es war eingebettet in ein strikt autoritäres Gedankengut. Das „Wort Demokratie“  blieb Ford suspekt, er sah sich als Patron, als Schutzherr seiner Arbeiter, als Patriarch in seinem Betrieb. In seiner Gedankenwelt besaßen „Gewerkschaften … keine Existenzberechtigung.“ Seine Betriebspolitik allein führe zu einem „Einvernehmen zwischen Kapital und Arbeit“. Tatsächlich zahlte er im inneramerikanischen Vergleich seinen Arbeitern sehr hohe Löhne, die  Menschen zog es in seine Produktionshallen. Sein Verständnis von Rationalisierung bezog sich noch auf die Arbeitsprozesse, nicht auf die Verringerung von Arbeitsplätzen. Die Zahl der Autos sollte zunehmen und mit ihr auch die der Arbeitsstellen.

Doch wie konnte der Unternehmer betriebliche Sozialpolitik durchführen, wie konnte er gute Löhne zahlen,ohne dabei die Produktionskosten für ein Automobil in die Höhe zu treiben, das sich so viele Menschen wie nur möglich leisten können sollten?

Fords Lösungswort; seine Zauberformel war: „Fließfertigung“, das bedeutet eben Produktion am Fließband, „Normung, Standardisierung und Typenbeschränkung“.[19]

Doch wenn das Auto zur Massenware werden sollte, benötigte es auch ein gesellschaftliches Umfeld, in dem die Bürger Autos brauchten, um etwa zur Arbeit zu gelangen. Wenn sie sich Autos leisten können sollten, waren nicht nur faire Löhne notwendig, wenn es einen Wohlstand geben sollte, der massenhaften Autokauf garantierte, brauchte es auch billiges Wohnen, so dachten die Fordisten jetzt weiter. Und es brauchte eine Stadtplanung, die sich einem neuen Verkehrsmodell öffnen sollte, um das Idealbild der fordistischen „autogerechten Stadt“ verwirklichen zu können.

Fords PKW- Massenproduktion am Fließband bewies: „Der Produktionsausstoß vergrößerte sich enorm bei gleichzeitig niedrigeren Herstellungskosten.“  Wurden 1914 in den Fordwerken „264 972 Autos zum Stückpreis von 490 Dollar“ produziert, so waren es „1923 dann 2,09 Millionen zum Stückpreis von 295 Dollar.“  Angesichts dieser Zahlen fragten sich die Fordisten, die mit der Ausarbeitung der gesamtgesellschaftlichen Konzeptionen ihres Auftraggebers betraut waren, inwieweit es auch möglich sein könnte, auch „ein Haus wie ein Auto zu bauen.“ [20]

„Standardisierung und Normierung“ waren auch im Wohnungsbau möglich. Dass alle Häuser, die nach einem Konzept und Plan gebaut wurden, gleich aussehen sollten wie etwa das Auto - „Model T“, das von den Fließbändern der Fordwerke rollte, störte damals nicht. Wichtig war: Planungskosten für unterschiedliche Entwürfe wurden schon ganz am Anfang eines Bauvorhabens eingespart. Es ging um das Gesamtkonzept – und um die Verbesserung der Lebenslage von Millionen von Menschen, die unter schwersten Bedingungen in Elendsquartieren hausen mussten – und natürlich auch um die Senkung von Produktionskosten und um die Steigerung von Gewinn. Kritik an „Uniformität“ und „Vermassung“ kam erst später auf.[21] Die Einheitssiedlungen versprachen zudem, eine Lösung für gesundheitliche und hygienische Probleme anbieten zu können, die das Leben der Menschen in den alten Industriekomplexen bis dahin auch so ungesund gemacht hatten.

Fords Ideen aber waren nicht unbedingt nur seine eigenen. Es handelte sich vielmehr um einen gut geglückten Eklektizismus, bestehend aus vielen städteplanerischen Konzepten, die ausgeborgt und zu einem neuen Ganzen zusammengesetzt wurden. Die städtebauliche Normierung z.B., das hatte es schon beim Werkswohnungsbau gegeben, und auch bei Ebenezer Howard. Ford dachte aber jetzt in ökonomischen Kategorien.

Auch die „Entballung“ der Siedlungsgebiete war schon das Ziel vorheriger Planungen gewesen. Was bei Ebenezer Howard aber noch ökologisch-idealistisch war, die Trennung von Wohn- und Wirtschaftsgebieten, war bei Ford ökonomisch-pragmatisch gedacht. Seine Form der „Separation“, die nun „Funktionstrennung“ hieß, zielte darauf ab, eine „autogerechte Stadt“ zu errichten, in der die Distanz zwischen Wohnung und Arbeitsplatz so bemessen sein sollte, dass jeder Bewohner der Wohnbezirke ein Auto benötigte, um in das jeweilige Industriegebiet zu gelangen. An öffentliche Verkehrsmittel dachte Ford noch nicht.

Und auch das Konzept des Selbstversorgungsgartens im Kleinsiedlungsbau[22] hatte schon eine lange Wanderschaft hinter sich, von seinen Anfängen in der Garden City über Fords Vorstellungen von den neuen Vorstädten, bis es in der Weimarer Republik ankam.

Doch in seiner Gesamtheit schien das Wohnbau-Konzept des Fordismus im Deutschland der Jahre nach 1919 genau jene Lösungsansätze anzubieten, auf die die Kleinsiedlungs- und Heimstättenpolitik in Deutschland damals nur gewartet hatte. Auch hier ging es nur um das Eine: Billiges Bauen und billiges Wohnen.

Luxuriöse Großwohnungen und Villen sollten mit den „Kleingartensiedlungen“ in der Weimarer Zeit nicht geschaffen werden. Vielmehr orientierten sich die Zielvorgaben beim Heimstättenbau an denen des Sozialen Wohnungsbaus in jenen Tagen. Wie hier sollten auch in den Heimstätten z.B. kleine Wohnküchen zweierlei Funktionen zugleich erfüllen. Die Wohnfläche sollte in den Heimstätten durchaus nicht die in den damaligen sozialen Mietwohnungen übertreffen. Die einfachste „Form und Ausstattung“ war vorgesehen. Wohnküchen sollten den Weg weisen, aber Badezimmer nach heutigem Komfort waren noch nicht vorgesehen. Wer sich waschen wolle, könne sich auch einen Waschtrog in die Wohnküche stellen – sagten die Planer ganz offen und trocken. Hinsichtlich allgemeiner Bauvorschriften wurden absichtlich viele Freiräume gelassen. [23] Es ging um den Bau von Wohneinheiten mit „minimalen Wohnungsansprüchen.“ Geplant waren also tatsächliche ´Klein´- Siedlungshäuser in doppeltem Sinne. Doch der Unterschied zum Sozialwohnungsbau war der: Es ging den Verfechtern dieser Siedlungspolitik um eine „Eigentumsbildung“, die „langfristig einen ´Entproletarisierungsprozess´ in Gang setzen und die Arbeiterschaft so in die bürgerlichen Schichten eingliedern“ sollte. Es ging damit in den harten Zeiten der Inflation und dann der Weltwirtschaftskrise um die Bindung an den Boden und damit um die  „Krisenfestmachung entwurzelter Menschen.“  Genau diese letzte Zielvorgabe wird später, nach dem Zweiten Weltkrieg so wiederkehren, wenn es um den dann wieder aufgegriffenen Siedlungsbau für Flüchtlinge und ´entwurzelte´ Vertriebene geht.[24]

„Standardisierte Einfamilienhäuser“ prägten den „Kleinsiedlungsbau“ in der Weimarer Republik.[25]

Ein Standard-Modell vom Fließband aus dem Jahre 1931, ein „typisches Siedlerhaus“, das so das Aussehen vieler Kleinsiedlungen der letzten Jahre der ersten Republik prägte, hat auch  - stammend aus dem Buch von Tilman Harlander u.a. - Hildegard Schröteler-von Brandt in ihrem Buch abgebildet. [26]

Das Siedlerhaus selbst war wiederum eingebettet in das Gesamtkonzept des "seriellen Bauens". Das bedeutet "die Herstellung mehrerer oder einer Serie von Bauten nach exakt dem gleichen Gebäudeplan".[27]

Diese Modellvorlage prägte den Siedlungsbau über die Jahre der Weimarer Republik hinaus, bis in die Nachkriegsjahre - auch in Kissing - noch. Dazwischen wurde er von den Nationalsozialisten übernommen – oder schlicht gestohlen – um in das Umfeld der Ideologie von Blut und Boden eingepflanzt und missbraucht zu werden.

Die Übergänge dieser Jahrzehnte lassen sich im Raum nördlich von München deutlich erkennen. Das nördliche München ist geprägt von Wohnvierteln, an deren Anfang die Geschichte der Kleinsiedlung stand. Am Beginn dieser Periode steht die Errichtung der „Reichskleinsiedlung“ von Freimann im Jahre 1932. Dieser Heimstättenbau stand noch im Zeichen einer „produktiven Erwerbslosenfürsorge“ des Weimarer Sozialstaats. Billiger Grund wurde hier „zu sehr geringen Preisen“ bereitgestellt, staatliche Hilfen wurden gewährt, Eigenleistung und Selbstversorgung wurden eingefordert. [28]

Doch schon kurz nach ihrer Fertigstellung werden Hakenkreuzfahnen die Häuser der Heimstätten wie in Freimann verunstalten, das Dritte Reich hat die Idee jetzt an sich gerissen.

Nicht weit von Freimann entfernt entsteht 1937 die „Reichskleinsiedlung“ Kalthenberg[29]. Das tausendjährige Reich schmückt sich jetzt mit einer Idee, die nicht die seine war. Die Zwangsaneignung der Idee hat bis heute ihre makabre Spur hinterlassen, etwa wenn es um Ortschroniken geht. Die Feststellung, dass eine Heimstätten-Gruppe in der NS-Zeit gebaut wurde, kann im Einzelfall wie etwa in Fürstenfeldbruck durchaus zutreffend sein. Eine Formulierung aber wie etwa „1935 bildeten sich die so genannten Reichsheimsiedlungen“[30] führt den Besucher der Internetseite auf die vollkommen falsche Spur – und macht dem Dieb unangebrachte Ehre.

Bei Freimann , bzw. heute ´in´ Freimann liegt die Siedlung Kieferngarten. Nach dem Krieg, ab 1949 siedelten sich hier im „“Barackenlager“ Hunderte Zwangsverschleppter, dann „Flüchtlinge und Vertriebene“, Sudetendeutsche, Donauschwaben, Schlesier an. Sie waren es, die zunächst eine „wilde Siedlung“ ohne behördliche „Genehmigung“ auf vormaligem Wehrmachtsgelände betrieben. Das Areal wurde dann der Bayerischen Landessiedlung in deren Zuständigkeit übertragen. Aus der „wilden Siedlung“ wurde eine "Heimstätte", eine „Kleinsiedlung“. Das Konzept wurde hier wieder das gleiche: Billiger Boden, staatliche Hilfen und „Eigenleistung“: „Es hat eben jeder zugepackt, der Mann, die Frau und die Kinder“.[31]

Der Ursprung der Idee war das Reichsheimstättengesetz vom 20.5.1920. Es richtete sich an Arbeitslose, Wohnungslose, soziale Notfälle. Dazwischen kam die pervertierte Variante für Volksgenossen, nach 1945 ging es wieder um die Integration von „Entwurzelten“ in der Gesellschaft, jetzt waren es Flüchtlinge und Vertriebene. Das Standardmodell des Siedlerhauses aber blieb in diesen Jahrzehnten das ungefähr gleiche.

Auch im Kieferngarten wird unter der Regie der Bayerischen Landessiedlung der Hausbau normiert und vereinheitlicht. Haben zu Zeiten der „wilden Siedlung“ Notbehelfsheime der oft einfachsten Art das Aussehen der allerersten  Ansiedlung geprägt, so werden die „Haustypen“ nun uniform gestaltet.<

Wer sich nicht an das Einheitsschema hielt, dem drohte gar ein Entzug der Siedlerstelle. Eine „Abweichung“ im Hausbau wurde nicht geduldet. Aber was wesentlich wichtiger war und zählte: Für alle, die die Leitlinien akzeptierten, standen „Finanzierungshilfen“ staatlicherseits zur Verfügung. Wer konnte da schon Nein sagen. Und größer wurden die Häuser und die Anwesen natürlich im Regelfall auch, alles gemäß dem Modell des Siedlerhauses. Das betraf auch den einzurichtenden "Selbstversorgungsgarten", in dem eigenes Obst und Gemüse angepflanzt werden sollte. Trotz der massiven Hilfe kirchlicher Einrichtungen bei der Beschaffung von Baumaterialien hatten in der „wilden Siedlung“ zuvor die „Zwischenwände“ in den Bretterbuden oft „nur aus Pappdeckel“ bestanden. Kein Wunder, dass sich der Siedlerverein vom Kieferngarten händeringend um eine Anerkennung als Reichskleinsiedlung bemühte. [32]

Im Hinblick auf die nicht seltenen ´wilden Siedlungen´ und Notunterkünfte der Nachkriegszeit hatte die Gesetzgebung hier willentlich Spielraum für die Förderung - so wie es hieß – von „Kleinsiedlungsvorhaben“ geschaffen, „die bereits begonnen worden waren oder auch sehr weit im Bau fortgeschritten waren.“[33]


Verwendete und weiterführende Literatur


[1]Schröteler-von Brandt, Hildegard, Stadtbau- und Stadtplanungsgeschichte, S. 181 u. S. 230.

[2]Schröteler-von Brandt, Hildegard, Stadtbau- und Stadtplanungsgeschichte, S. 230f.

[3]Schröteler-von Brandt, Hildegard,  Stadtbau- und Stadtplanungsgeschichte, S.218f.

[4]Schröteler-von Brandt, Hildegard, Stadtbau- und Stadtplanungsgeschichte, S. 180 u. S.230.

[5]Schröteler-von Brandt, Hildegard, Stadtbau- und Stadtplanungsgeschichte, S. 132 ff.

[6]Zur weiteren Information zu diesem Thema sei empfohlen: Buck, Meike/Kamp, Michael/Georgi, Matthias: VdW Bayern. Die Geschichte des sozialen Wohnens. 100 Jahre Verband bayerischer Wohnungsunternehmen, München 2009.

[7]Schröteler-von Brandt, Hildegard, Stadtbau- und Stadtplanungsgeschichte, S. 134f.

[8]Buck/Kamp/Georgi, VdW Bayern, S. 26.

[9]Siehe: Howard, Garden City of To-Morrow, Ausgewählte Kapitel, als „web document“ erstellt von John W. Reps, Cornell University, Ithaca, New York. Zu finden auf den Internetseiten der Universität.

[10]Schröteler-von Brandt, Hildegard, Stadtbau- und Stadtplanungsgeschichte, S. 154 f.

[11]Wirsching, Andreas: Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert, München 2001, S. 47f.

[12]Wirsching, Andreas: Die Weimarer Republik. Politik und Gesellschaft. Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Band 58, München 2000, S. 80.

[13]Wirsching, Andreas, Die Weimarer Republik, S. 30f.

[14]Siehe: Münch-Heubner, Peter L.: Sanfter Paternalismus. Entstehung, Geschichte und Gegenwart des Sozial- und Interventionsstaates in Australien, Frankfurt am Main 2017, und hier Kapitel II.3.8.: Der leistungsschwache Wohlfahrtsstaat in der Zwischenkriegszeit: Ein Vergleich zwischen Australien, den USA, Großbritannien und Deutschland.

[15]Buck/Kamp/Georgi, VdW Bayern, S. 48ff.

[16]Buck/Kamp/Georgi, S. 20ff.

[17]Buck/Kamp/Georgi, S. 20ff, S. 29, S. 58ff., S. 44, S. 67f.

[18]Schröteler-von Brandt, S. 186f. , S. 188, S. 191 u. S. 193.

[19]Zur Einführung in das Gesamtkonzept Henry Fords und zu den Textzitaten siehe: Hachtmann, Rüdiger: Fordismus; zu finden auf den Internetseiten des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam.

[20]Schröteler-von Brandt, Hildegard, S. 175 u. Zitat S. 189.

[21]Schröteler-von Brandt, Hildegard, S. 181.

[22]Schröteler, von Brandt, Hildegard, S. 187.

[23]Harlander, Tilman/ Hater, Katrin/Meiers, Franz: Siedeln in der Not. Umbruch von Wohnungspolitik und Siedlungsbau am Ende der Weimarer Republik , Reihe Stadt, Planung, Geschichte, Bd. 10, Hamburg 1988, S. 70ff.

[24]Schröteler-von Brandt, Hildegard, S. 187, S. 188 und S. 228.

[25]Schröteler-von Brandt, Hildegard, S. 187 u. S. 189.

[26]Hier bei Hildegard Schröteler-von Brandt, S. 188.

[27]Glossar, in: Der Architekt, 2/2019, S.23.

[28]Schröteler-von Brandt, Hildegard , S. 188,

[29]Nadler Josef: Chronik der Siedlung Kalthenberg, zu finden unter diesem Titel im Internet.

[30]Siehe dazu „Was historische Karten über die Stadt Bruck verraten“, unter merkur.de.

[31]Siehe: Klotz, Alexander Markus/Reitmeir, Karl: Kieferngarten. Vom Schießplatz zur Freimanner Gartensiedlung, München 1999, S. 11, S. 15, S. 24, S. 25, S. 27.

[32]Klotz, Alexander Markus/ Reitmeir, Karl: Kieferngarten, S. 20, S. 24f., S. 26, S. 30, S. 33, S. 44, S. 48.

[33]Gödde, Hemann: Kleinsiedlungsförderung in Nordrhein-Westfalen 1946-1956, in: Gödde, Hermann/Harlander, Tilmann/Hater, Katrin: „Siedeln tut not“.  Wohnungsbau und Selbsthilfe im Wiederaufbau. Veröffentlichungen des bischöflichen Diözesanarchivs Aachen, Bd. 43, Aachen 1992, S. 123.

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